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Ihre Kfz-Versicherung nach der Überführung

Mit dem Ablauf Ihrer Kurzzeitkennzeichen stellt sich oftmals die Frage nach einer sogenannten Anschlussversicherung - also einer neuen regulären Kfz-Versicherung für Ihr Fahrzeug. Auch hier möchten wir Sie mit attraktiven Angeboten und einem transparenten Vergleich verschiedener Versicherer unterstützen. Selbstverständlich bieten wir Ihnen zudem Tipps & Tricks für den Bereich Kfz-Versicherung und sind bei Bedarf nur einen Anruf oder eine Nachricht entfernt.

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Der Wechsel der Kfz-Versicherung lohnt fast immer

Mit Ablauf des Kurzzeitkennzeichens befinden Sie sich als künftiger Versicherungsnehmer in einer sehr bequemen Position. Denn Sie können frei wählen, welche Kfz-Versicherung zu Ihnen passt und Ihren Bedürfnissen am besten gerecht wird. Dank attraktiver Neukundenrabatte und anderen Prämien sind die jährlichen Beiträge in den meisten Fällen sehr günstig. Der Vergleich lohnt also in jedem Falle - und ist heutzutage ganz einfach: Geben Sie einfach die relevanten Informationen zum Fahrzeug sowie der Region in den Versicherungsrechner ein. Im Anschluss erhalten Sie einen Überblick möglicher Kfz-Versicherungen.

Profitieren Sie von Rabatten & Boni

Die meisten Kfz-Versicherer sind um Neukunden bemüht. Entsprechend attraktiv fallen dann die Kfz-Versicherungen für neue Versicherungsnehmer aus. Aus diesem Grunde kann es sich lohnen, die eigene Kfz-Versicherung jedes Jahr erneut zu hinterfragen und gegebenenfalls zu vergleichen.
Ebenso interessant können Rabatte sein. Dazu gehören beispielsweise Berufsgruppenrabatte, Alleinfahrerrabatte, Familienrabatte oder Garagenrabatte. Wer Versicherungsangebote im Vorfeld vergleicht, kann mit diesen Faktoren womöglich weitere Preisnachlässe erzeugen.

Wann darf ich meine Kfz-Versicherung wechseln?

Kfz-Versicherungen können in verschiedenen Fällen gekündigt bzw. gewechselt werden. Ein Sonderkündigungsrecht besteht beispielsweise beim Fahrzeugwechsel oder bei Beitragserhöhungen. Eine reguläre Kündigung kann zum Stichtag, dem 30. November, erfolgen. Versicherungsnehmer sollten diese Möglichkeiten in jedem Falle wahrnehmen oder zumindest andere Angebote vergleichen, um von Rabatten zu profitieren.

Die Kfz-Versicherung im Überblick

Wird von einer Kfz-Versicherung gesprochen, können damit verschiedene Versicherungsprodukte gemeint sein. Der gesetzlich vorgeschriebene und damit wichtigste Bestandteil ist die sogenannte Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie schützt Unfallverursacher vor hohen Kosten und Unfallgegner vor ausbleibenden Schadenersatzleistungen. Bei Teil- oder Vollkasko-Versicherungen geht es hingegen um die Regulierung von Schäden am eigenen Fahrzeug, die beispielsweise durch Steinschläge und teilweise auch durch Fahrlässigkeit verursacht wurden. Sie machen vor allem dann Sinn, wenn es sich um höherwertige Kraftfahrzeuge handelt oder das Fahrzeug via Autokredit oder Leasing finanziert wird.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist für nahezu alle Kraftfahrzeuge, die am deutschen Straßenverkehr teilnehmen, vorgeschrieben. Sie wird aktiv, sobald das versicherte Fahrzeug einen Unfall hatte beziehungsweise daran beteiligt war und die Schuld beim Fahrer lag. Verursachte Schäden werden dann von der Kfz-Haftpflichtversicherung reguliert.

Dabei gibt es zwei Besonderheiten:

Geringfügige Schäden vs. Schadenfreiheitsklasse

Das Beitragsmodell der Kfz-Haftpflichtversicherung orientiert sich mitunter an der sogenannten Schadenfreiheitsklasse. Diese gibt wiederum an, wie viele unfallfreie Jahre ein Versicherungsnehmer bereits absolviert hat. Kommt es zu einer Schadensregulierung, sinkt die SF-Klasse und die Beiträge werden teurer. (Es sei denn, Rabattschutz oder Rabattretter sind Bestandteil der Versicherungspolice.)
Diese Beitragserhöhung macht nicht immer Sinn. Die Reparatur kleinerer Blechschäden kostet beispielsweise meistens nur wenige Hundert Euro. Oftmals ist die Beitragserhöhung für den Versicherungsnehmer deutlich teurer. Kfz-Versicherer müssen den Kunden in diesen Fällen über diesen Sachverhalt informieren und ihm die Chance geben, den zu regulierenden Schaden aus eigener Tasche zu begleichen.

Regressansprüche bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz

In einigen Fällen kann es zu sogenannten Regressansprüchen der Kfz-Versicherung kommen. Dabei handelt es sich um eine Nachforderung des Versicherers vom Versicherungsnehmer. Das bedeutet: Zwar bezahlt die Haftpflichtversicherung den verursachten Schaden. Sie fordert die Kosten oder zumindest einen Teil davon allerdings vom Versicherungsnehmer zurück. Das kann beispielsweise dann passieren, wenn der Schaden grob fahrlässig oder vorsätzlich - also mutwillig - begangen wurde. Für den Geschädigten hat dieses Verfahren keine Auswirkung, da die Versicherung im ersten Schritt die Schäden reguliert.

Die Teilkasko-Versicherung

Eine Kfz-Versicherung mit Teilkasko-Zusatz ist ein freiwilliger Zusatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung. Teilkasko bedeutet, dass einige Schäden am eigenen Fahrzeug abgedeckt sind. Dazu zählen beispielsweise durch Steinschläge verursachte Glasschäden. Aber auch Dinge wie Marderbisse, Sturmschäden, Brände und Wildschäden sind grundsätzlich von der Teilkasko-Versicherung abgedeckt. Wichtig: Wer diesen Zusatz für seine Kfz-Versicherung bucht, sollte sich stets über die Versicherungsbedingungen des jeweiligen Versicherers informieren. Zwar gibt es generelle Bestimmungen zur Teilkasko-Versicherung. Abweichungen können allerdings immer auftreten.
Teilkasko-Versicherungen funktionieren meistens mit einer Selbstbeteiligung. Das heißt, dass der Versicherungsnehmer im Falle eines Schadens einen vorab definierten Satz hinzuzahlen muss. Meistens liegt dieser Satz bei 150,00 Euro - wird kein Selbstbehalt gewünscht, fallen die jährlichen Kosten für die Kfz-Versicherung in der Regel höher aus.

Die Vollkasko-Versicherung

Bei der Vollkasko-Versicherung handelt es sich um einen weiteren freiwilligen Bestandteil der Kfz-Versicherung. Sie versichert weitere Schäden wie Vandalismus. Aber auch selbst- oder fremdverschuldete Beschädigungen am versicherten Kraftfahrzeug werden im Normalfall reguliert. Der Vollkasko-Baustein der Kfz-Versicherung ist also besonders dann interessant, wenn das Kraftfahrzeug von besonderem Wert ist. Im Falle einer Kfz-Finanzierung oder eines Leasings kann sie sogar verpflichtend sein, weil sich der Kreditgeber schützen möchte.
Im Gegensatz zur Teilkasko-Versicherung gibt es bei der Vollkasko-Versicherung Schadenfreiheitsklassen. Das heißt, dass Unfälle einen negativen Einfluss auf den Beitrag haben können. Ferner existieren auch hier in den meisten Fällen die sogenannten Selbstbeteiligungen. Je niedriger diese ausfallen, desto höher ist der jährliche Beitrag.

Andere Produkte im Bereich Kfz-Versicherung

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich, die Fahrzeuginsassen oder das eigene Kraftfahrzeug mit weiteren Produkten absichern. So kommt beispielsweise die Kfz-Rechtsschutzversicherung zum Einsatz, wenn anwaltlicher Rat bei Verkehrsdelikten oder Unfällen benötigt wird. Auch etwaige Gerichtskosten werden oftmals von dieser Kfz-Versicherung getragen. Ein fahrzeuggebundener Kfz-Schutzbrief hingegen kann bei Pannen unterstützen, da er die Kosten für den Pannendienst und/oder das Abschleppen des Fahrzeugs deckt. Zudem enthalten Kfz-Schutzbriefe oftmals eine Mobilitätsgarantie. Im Auge behalten sollten Versicherungsnehmer die maximalen Deckungssummen ihres Schutzbriefes.
Generell sollte bei allen Versicherungen immer deren Sinn hinterfragt werden. So gibt es auf dem Versicherungsmarkt Produkte, die im eigentlichen Sinne keinen Nutzen haben, weil dafür bereits andere Versicherungsprodukte zur Stelle sind. Ein gutes Beispiel dafür kann die Insassenschutzversicherung sein, deren Leistungen größtenteils von den oben genannten Kfz-Versicherungen sowie den privaten Unfallversicherungen abgedeckt sind.

Diese Faktoren wirken sich auf Ihre Beiträge aus

Die Kfz-Versicherungsbeiträge sind das Ergebnis verschiedener Faktoren, die sich unterschiedlich stark auf die jährlichen Kosten der Kfz-Versicherung auswirken. Neben den bereits erwähnten Rabatten und Boni kommt es vor allem auf die drei nachfolgenden Klassen an.

Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen)

Die sogenannten Schadenfreiheitsklassen sind eine Art Klassifizierung für die unfallfreie Zeit des Versicherungsnehmers. Begonnen wird in der Regel mit den SF-Klassen 0 oder 1/2. Das übliche Ende markiert die SF-Klasse 26 mit einem starken Rabatt auf die jährlichen Beiträge. Die Verteilung der Klassen und ihrer Prozente kann zwischen einzelnen Versicherern variieren. Die Klassen finden in der Haftpflichtversicherung und der Vollkasko Anwendung.
Schäden bzw. Schadensregulierungen durch den Versicherer beeinflussen die Schadenfreiheitsklassen negativ, sofern kein Rabattschutz oder Rabattretter dem entgegenwirkt. Man spricht von der sogenannten Hochstufung in der Versicherung. Wer sich in einer solchen Situation in der SF-Klasse 0 befindet, gelangt dann meistens in die sogenannte Malusklasse. Schlimmstenfalls kann der Versicherer das Geschäftsverhältnis kündigen.

Typklassen

Die Typklassen werden jährlich ermittelt und den Kfz-Versicherern zur Verfügung gestellt. Sie geben Auskunft zum sogenannten Schadenbedarfsindex. Das heißt: Sie geben ungefähr Auskunft darüber, welches Risiko für den Versicherer beim Versichern eines spezifischen Modells besteht. Häufig weisen bei jungen Leuten beliebte, schnelle Fahrzeuge daher eine hohe Typklasse auf, weil sie öfter in Unfälle verwickelt werden.
Die Typklassen gehen in der Haftpflichtversicherung von 10 bis 25. Die Vollkaskoversicherung weist Typklassen zwischen 10 und 34 auf. bei der Teilkaskoversicherung gehen die Typklassen von 10 bis 33. Eine höhere Typklasse spricht für ein höheres Risiko und damit teurere Beiträge. Ist ein Fahrzeug nicht in den Registern aufgeführt, so wird die Typklasse anhand der Leistung geschätzt.

Regionalklassen

Damit der Kfz-Versicherer auch das etwaige Risiko bestimmter Regionen im Beitragssatz berücksichtigen kann, existieren die sogenannten Regionalklassen in der Kfz-Versicherung. Sie drücken im Prinzip aus, wie groß die Unfall- oder Schadenswahrscheinlichkeit in einem Landkreis, einer Stadt oder einer Region sein kann. Dabei wirken sich Gebiete mit hohem Verkehrsaufkommen nachteilig auf die Regionalklasse aus - die Beiträge werden also teurer. Autofahrer, die in eher ruhigen Gebieten wohnen, in denen es selten zu Unfällen (Haftpflichtversicherung), Unwettern oder Diebstählen (Kaskoversicherung) kommt, profitieren hingegen.

Jährliche Laufleistung und persönliche Verhältnisse

Natürlich muss die Kfz-Versicherung auch andere Risiken in Betracht ziehen. So zum Beispiel die wahrscheinliche Laufleistung des Fahrzeugs pro Jahr. Denn je öfter das Auto gefahren wird, desto wahrscheinlicher sind auch Unfälle beziehungsweise Schäden. Wer hier falsche Angaben macht, muss spätestens bei der Schadensregulierung einen Aufschlag bezahlen. Deshalb sollten die Kilometerangaben beim Kfz-Versicherer immer wahrheitsgemäß erfolgen.
Weitere Einflussfaktoren auf den Versicherungsbeitrag liegen in der Anzahl der möglichen Fahrer sowie deren Jahrgänge respektive Fahrkenntnisse. Vor allem für Kasko-Policen ist es außerdem interessant, wie das Kraftfahrzeug im Normalfall abgestellt wird.

Benötigen Sie Unterstützung? Wir helfen gerne weiter

Als langjährige Versicherungsexperten helfen wir Ihnen bei Ihrer Anschlussversicherung nach dem Kurzzeitkennzeichen gerne weiter. Rufen Sie uns ganz einfach an oder senden Sie uns eine Nachricht, wenn Sie eine Frage rund um das Thema Versicherung haben. Konnten wir Sie mit unseren Beiträgen bereits ausreichend informieren? Dann nutzen Sie einfach den Versicherungsvergleich unseres Partners und Sie erhalten innerhalb weniger Minuten günstige und passende Angebote für Ihre neue Kfz-Versicherung.

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